Autor: Gebrüder Grimm
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**Die drei Handwerksburschen.**
Der Pakt mit dem Teufel
Es waren drei Handwerksburschen, die hatten es verabredet, auf ihrer Wanderung beisammenzubleiben und immer in derselben Stadt zu arbeiten. Nach einiger Zeit aber fanden sie bei ihren Meistern kein Verdienst mehr, sodass sie schließlich ganz abgerissen waren und nichts zu leben hatten.
Da sprach der eine:
Das schien den anderen auch das Beste zu sein.
Sie zogen fort. Da kam ihnen auf dem Weg ein reich gekleideter Mann entgegen, der fragte, wer sie wären.
, sprach the Mann,
Der eine sprach:
, antwortete der Mann,
Der andere aber hatte nach seinen Füßen gesehen, und als er da einen Pferdefuß und einen Menschenfuß erblickte, wollte er sich nicht mit ihm einlassen. Der Teufel aber sprach:
Weil sie nun sicher waren, willigten sie ein, und der Teufel sagte ihnen, was er verlangte. Der erste sollte auf jede Frage antworten:
, der zweite:
, der dritte:
Das sollten sie immer hintereinander sagen, weiter aber durften sie kein Wort sprechen. Würden sie das Gebot übertreten, so wäre das Geld sofort verschwunden. Solange sie sich aber daran hielten, sollten ihre Taschen immer voll sein.
Für den Anfang gab er ihnen auch gleich so viel, wie sie tragen konnten, und hieß sie, in der Stadt in ein bestimmtes Wirtshaus zu gehen.
Die drei Redensarten
Sie gingen hinein. Der Wirt kam ihnen entgegen und fragte:
Der erste antwortete:
, sagte der Wirt,
Der zweite:
, sagte der Wirt.
Der dritte:
, sagte der Wirt.
Es wurde ihnen nun gutes Essen und Trinken gebracht und sie wurden wohl aufgewartet. Nach dem Essen musste bezahlt werden. Da hielt der Wirt dem einen die Rechnung hin.
Der sprach:
, der zweite:
, der dritte:
, sagte der Wirt,
Sie bezahlten aber noch mehr, als er gefordert hatte.
Die Gäste sahen das mit an und sprachen:
, sagte der Wirt,
So blieben sie eine Zeit lang in dem Wirtshaus und sprachen kein anderes Wort als:
Sie sahen aber und wussten alles, was darin vorging.
Der Mord im Wirtshaus
Es trug sich zu, dass ein reicher Kaufmann mit viel Geld kam. Der sprach:
Das tat der Wirt. Als er den Mantelsack in seine Stube trug, spürte er, dass er schwer von Gold war.
Daraufhin gab er den drei Handwerkern unten ein Lager, der Kaufmann aber kam oben in eine besondere Stube. Als es Mitternacht war und der Wirt dachte, sie schliefen alle, kam er mit seiner Frau. Sie hatten eine Holzaxt und schlugen den reichen Kaufmann tot. Nach vollbrachtem Mord legten sie sich wieder schlafen.
Als es Tag war, gab es einen großen Lärm: Der Kaufmann lag tot im Bett und schwamm in seinem Blut. Da liefen alle Gäste zusammen, der Wirt aber sprach:
Die Gäste bestätigten es und sagten:
Der Wirt ließ sie rufen und sagte zu ihnen:
, sagte der erste.
, der zweite.
, der dritte.
, sprach der Wirt,
Sie wurden also ins Gefängnis gebracht und sollten gerichtet werden.
Vor dem Gericht
Als sie nun sahen, dass es so ernst wurde, bekamen sie doch Angst. Aber nachts kam der Teufel und sprach:
Am anderen Morgen wurden sie vor Gericht geführt. Da sprach der Richter:
, sagte der Richter,
, sprach der Richter.
Die Rettung in letzter Sekunde
Also wurden sie hinausgebracht, und der Wirt musste mit in den Kreis treten. Als sie nun von den Henkersknechten gefasst und oben auf das Gerüst geführt wurden, wo der Scharfrichter mit bloßem Schwert stand, kam auf einmal eine Kutsche mit vier blutroten Füchsen bespannt angefahren. Sie fuhr so schnell, dass die Funken aus den Steinen sprangen, und aus dem Fenster winkte jemand mit einem weißen Tuch.
Da sprach der Scharfrichter:
, und es wurde auch aus dem Wagen
gerufen.
Da trat der Teufel heraus, wie ein sehr vornehmer Herr prächtig gekleidet, und sprach:
Da sprach der älteste:
, und deutete auf den Wirt.
Da schickte der Richter die Henkersknechte hin. Sie fanden alles so, wie es gesagt worden war. Und als sie dem Richter das berichtet hatten, ließ er den Wirt hinaufführen und ihm das Haupt abschlagen.
Da sprach der Teufel zu den dreien:

