Autor: Gebrüder Grimm
Die Abreise
Es war einmal eine arme Frau, die hatte einen Sohn. Der wollte so gerne auf Reisen gehen. Da sagte die Mutter:
Da antwortete der Sohn:
Die Fischer
Da ging er eine ganze Weile und sagte immerzu:
Schließlich kam er an einer Gruppe von Fischern vorbei. Er rief ihnen zu:
, riefen die Fischer verärgert. Und als sie ihr Netz aus dem Wasser zogen, hatten sie tatsächlich fast keine Fische gefangen. Da gingen sie mit ihren Stöcken auf den Jungen los, verprügelten ihn und riefen:
, fragte der Junge kläglich.
Der Galgen
Da ging er wieder eine ganze Weile und rief unablässig:
Nach einer Weile kam er an einen Galgen, an dem sie gerade einen armen Sünder hinrichten wollten. Da rief er:
, riefen die Leute wütend.
Sie verpassten ihm sogleich wieder kräftige Schläge auf den Buckel.
, fragte er.
Der Abdecker
Der Junge ging wieder eine ganze Weile weiter und sagte:
Da kam er an einen Graben, an dem ein Abdecker stand und einem toten Pferd das Fell abzog. Der Junge rief:
, schrie der Abdecker und schlug dem Jungen seine Schinderhacke so heftig um die Ohren, dass dieser vor den Augen ganz schwarz sah und kaum noch blicken konnte.
, jammerte der Junge.
Der Kutschenunfall
Da ging er weiter und rief die ganze Zeit:
Schließlich kam ihm eine Kutsche voller Leute entgegen. Er rief ihnen freundlich zu:
Da kippte der Wagen plötzlich um und rutschte tatsächlich in den Graben. Der Knecht der Kutsche sprang wütend auf, packte seine Peitsche und verprügelte den Jungen so jämmerlich, dass dieser auf allen vieren zu seiner Mutter nach Hause kriechen musste.
Und er ist in seinem ganzen Leben nie wieder auf Reisen gegangen.

